Vereinschronik 1970-1979

1970

Die Hallenmiete der Sporthalle in Steyerberg kostete für die Wintermonate November bis März mittlerweile 80 DM. Die bisherigen Antrittsgelder zu den Handballspielen wurden erstmalig zur Saison 1970/1971 durch ein Mannschaftsnenngeld in Höhe von 50 DM vom DSL erhoben.

 

1971

Alfred Kauffeld wurde der erste lizenzierte Übungsleiter beim SJB Binnen. Seine Entschädigung für 58 geleistete Übungsstunden in Höhe von 348 DM schenkte er dem SJB Binnen.

Der Kreissportbundes Nienburg förderte die lizenzierte Übungsleitertätigkeit. Der SJB Binnen zahlte 99,20 DM Mitgliedsbeitrag an den Kreissportbund, und da dieser die lizensierte Übungsleitertätigkeiten förderte, erhielt der SJB Binnen einen Übunsgleiterzuschuss von 116 DM zurück.

 

1972

Zehn neue Spielerpässe kosteten 2,50 DM. Ein aus Röcke beschaffter neuer Handball schlug mit 55 DM zu Buche. Die Spielleitung des DSL sorgte für eine straffere Durchführung der Handballspiele. So entstanden den Handballvereinen höhere Kosten für Spielberichtsbögen, Spielpläne, Schiedrichtergebühren und amtliche Mitteilungsbriefe.

 

1973 bis 1975

Die Gebühr für die Teilnahme an einer Hallenhandballsaison betrug mittlerweile 102,50 DM. Diverse Strafgelder, insbesondere durch Reibereien mit Schiedsrichtern, nahmen zu.

Die Herrenmannschaft erhielt für 260 DM einen neuen Satz Mannschaftstrikots.

 

1976

Die SJB-Handballer bauten sich eine Waschmöglichkeit am Sportplatz. In den alten Schultoiletten wurde neben dem Plumpsklo ein großes durch Alfred Kauffeldt von der Bundeswehr beschafftes Waschbecken aufgestellt. Die Kosten betrugen 7 DM.

 

1977

Hans Günther Schmidtchen erwarb nach Walter Milius als zweiter Binner Handballer eine Schiedsrichterlizenz. Da der junge Mann noch viele andere wichtige Dinge zu erledigen hatte, wurden einige zu pfeifende Spielansetzungen, wie auch die an dessen eigenem Hochzeitstag, glatt versäumt. Walter Milius als SJB-Schiedrichterwart erlitt durch den DSL-Schiedrichterobmann Heinrich Schäfer auf einer Versammlung hierfür eine arge Rüge. Letztendlich flog Heinrich Schäfer ein Schiedrichterausweis um die Ohren und Walters Schiedsrichterlaufbahn war beendet.

 

1978

Durch die geringe Anzahl an gleichaltrigen Jugendlichen des kleinen Örtchens Binnen bestand keine Möglichkeit, mit einer Jugendmannschaft an einem regelmäßigen Punktspielbetrieb teil- nehmen zu können. Dennoch trainierten bis zu zwanzig Mädchen und Jungen im Alter von 11 – 15 Jahren im Sommer auf dem Sportplatz und neuerdings im Winter in der Sporthalle in Pennigsehl. Das große Trampolin in der Sporthalle Pennigsehl übte hierbei oft eine größere Anziehungskraft aus als der Handball. Nachdem der SJB über sieben Jahre keinen eigenen Nachwuchs für seine Handballmannschaft hatte, erhielten für eine Gebühr von 10 DM die 17-jährigen Jugendlichen Volker Schäfer, Rico Baumgärtner und Herbert Nordbrock eine Freigabe für den Seniorenbereich. Gemeinsam mit den Seniorspielern um Peter Mastnak, Dieter Kauffeldt, Dirk Dohrmann, Heinrich Laue, Heinfried Reineke, Eckhard Müller, Harry Hohensee, Werner Reineke, Hans Günther Schmidtchen Carsten, Bernd Weyer und Gerd Höher bestritten die Jugendlichen unter der Leitung von Trainer Alfred Kauffeldt ihre ersten Punktspiele in Pennigsehl.

 

1979

Um insbesondere die jungen Spieler zu fördern, wurde im Dezember mit Jürgen Ohland erstmalig ein auswärtiger Handballtrainer verpflichtet. Die Kosten für den Handballspielbetrieb waren immens gestiegen. So betrugen allein die Schiedsrichterkosten mit 633,90 DM mehr als ein Drittel der Gesamtausgaben von 1539,85 DM.



Termine Gemeinde Binnen

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